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Die Vielfalt beim Massivhaus |
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Da in vielen Fällen das Massivhaus wirklich so erstellt wird, dass eine Maurerkolonne anrückt und mit Kelle und Lot einen Stein auf den anderen setzt, sind der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. Der Architekt wird nur an den Stellen entschieden den Kopf schütteln, wenn die Gesetze der Statik einer Realisierung entgegen stehen. So können sich die künftigen Hausherren fast frei entscheiden, wo sie kleine Erkerchen haben wollen, die eher an ein Schlösschen erinnern als an ein Wohnhaus, oder können wählen, ob sie eher Wert auf endlos lange Fensterfronten zur Gartenseite legen, durch die das Licht ungehindert in die Wohnräume im Massivhaus fluten kann. Sie allein bestimmen, ob sie ihr Dachgeschoss mit Kniestock und Mansardenfenstern oder lieber doch mit riesigen Dachflächenfenstern ausbauen wollen. Im Massivhaus können alle Techniken angewendet werden, die das moderne Bauwesen für den Komfort der künftigen Bewohner bereit hält. Doch eines sollte man tunlichst vermeiden, nämlich an den falschen Stellen zu sparen. Das kann sich im Nachhinein zum Beispiel bei den Energie- und Heizkosten zur Kostenfalle entwickeln. Auch der Gedanke an die Umwelt sollte bei der Planung nicht zu kurz kommen. Bei der Heizung und der Warmwasseraufbereitung im Massivhaus sollte langfristig gedacht und auf erneuerbare Energien gesetzt werden. Braucht man eine eigene Kläranlage, sollte sie gleich mit einer biologischen Klärstufe ausgerüstet werden, um die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.
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